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IDG Wettbewerbs-Reglement
Änderungen gegenüber 2009 sind zum besseren Verständnis gelb unterlegt. 1. Austragungsform und Austragungsbedingungen Über Austragungsform und Austragungsbedingungen der Deutschen Meisterschaft / IDG–Feis entscheiden das Präsidium und die Gremien von Irish Dance Germany – Verband der Irish Dance Schulen in Deutschland e.V. (IDG) 2. Einverständnis Für alle Tänzer, Betreuer, Trainer, Funktionäre, Wertungsrichter und Verbandsorgane gelten die Satzung, Ordnungen und Richtlinien von IDG. Alle Teilnehmer einer IDG–Veranstaltung erklären sich mit der Anmeldung bereit, die hierfür gültigen IDG–Regeln anzuerkennen. Außerdem erklären sie sich mit ihrer Anmeldung bereit, dass eventuell von ihnen gemachte Film- und Fotoaufnahmen für von IDG genehmigte Medienzwecke (Presse, Internet, Rundfunk, Fernsehen) verwendet sowie Ergebnisse im Internet veröffentlicht werden dürfen. 3. Teilnahmeberechtigung Teilnahmeberechtigt sind Irish Dance Tänzerinnen und Tänzer, die nach den Bedingungen der Ausschreibung und diesem IDG-Reglement angemeldet worden sind: a. Die Anmeldung kann über eine Tanzschule, Tanzstudio oder Verein, aber auch als einzelner Tänzer oder Tanzgruppe unter eigenem Namen erfolgen. b. Die Anmeldung muss termingerecht bei der IDG–Geschäftsstelle eingehen. c. Die Angaben der Meldung müssen den Tatsachen entsprechen. Insbesondere die persönlichen Daten sowie die Angaben über die Startberechtigung in einer bestimmten Leistungsklasse (siehe Punkt 12) der Tänzerinnen und Tänzer müssen der Wahrheit entsprechen. Bei Verstößen ist insbesondere Punkt 3.h. zu beachten. d. Tänzerinnen und Tänzer müssen am Tag der Meisterschaft mindestens 6 Jahre alt sein, einzige Ausnahme ist hier die Kategorie „ One-Two-Three“, siehe Punkt 11B Feisanna e. Die Gremien von IDG können Qualifikationsbedingungen stellen. Insbesondere die Einteilungen in die Leistungsklassen können einer Prüfung unterstehen. f. Eine Teilnahme an der Meisterschaft ist nur dann möglich, wenn die Gebühren fristgerecht an die angegebene Kontoverbindung entrichtet worden sind. g. Tritt eine Tänzerin oder ein Tänzer nicht oder nicht rechtzeitig zum Wettbewerb an, ist eine Rückerstattung von Startgebühren nicht möglich. h. Die Teilnahmeberechtigung erlischt, wenn vorgenannte Bedingungen nicht erfüllt werden bzw. während des Wettbewerbs Verstöße gegen das IDG-Reglement festgestellt werden. Werden Verstöße gegen diese Durchführungsbestimmungen nach dem Wettbewerb entdeckt, kann die IDG nachträglich Sanktionen aussprechen. Die IDG behält sich vor, Art und Dauer der Sanktionen je nach Verstoß individuell auszusprechen. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um Verstöße vor dem Wettbewerb (bei der Startmeldung), während des Wettbewerbes oder nachträglich festgestellte Verstöße handelt. Die Sanktionen können zum Beispiel von einer einfachen Verwarnung, über die einmalige Disqualifikation eines einzelnen, betroffenen Beitrages bis hin zu einer auf unbestimmte Dauer ausgesprochenen Teilnahmesperre reichen und werden im Einzelfall mit dem/den Betroffenen ausführlich erörtert.
4. Aufgaben des Veranstalters IDG beauftragt einen Veranstalter für den Wettbewerb und bestimmt einen Supervisor, der über die Durchführung der Veranstaltung wacht. Der Supervisor und die bestellten Wertungsrichter bilden das Schiedsgericht. Die Entscheidungen des Schiedsgerichtes sind nicht anfechtbar. Der Veranstalter trägt das wirtschaftliche Risiko und sorgt u. a. für geeignete Räumlichkeiten und die technische Ausstattung. Der Veranstalter muss für die Aufwandsentschädigungen (Fahrgeld, Unterkunft, Verpflegung, Tagesgeld) der Wertungsrichter und des Supervisors aufkommen.
5. Aufgaben von IDG IDG stellt dem Veranstalter ein IDG–Banner, Logo für Printmedien, Formulare, Software und Informationen zur Verfügung, die zur Durchführung benötigt werden. 6. Ansprüche und Forderungen Ansprüche und Forderungen können nur gegen den Veranstalter geltend gemacht werden. Die IDG kann nicht für Forderungen, die aus der Planung und Durchführung des Veranstalters eines Feis oder der Deutschen Meisterschaft entstehen, verantwortlich gemacht werden.
7. Informationswege Informationen und Nachrichten von IDG und den Feis/DM-Veranstaltern an die Teilnehmer erfolgen an die jeweils bei der Anmeldung angegebenen Adressdaten und werden auf der Internetseite von IDG veröffentlicht. 8. Kostüme & Schuhe Die Kostüme und Kleider müssen dem Anlass und dem Alter der Tänzerinnen und Tänzer entsprechend gestaltet sein. Für Softshoewettbewerbe sind ausschließlich traditionelle irische Softshoes zugelassen – für weibliche Tänzerinnen „Ghillies“ und für männliche Tänzer „Boys Reel Shoes“. Männliche Tänzer bis 12 Jahre dürfen wahlweise auch in „Ghillies“ tanzen. Für Hardshoewettbewerbe sind ausschließlich traditionelle irische Hardshoes zugelassen.Verstöße diesbezüglich werden dahingehend geahndet, dass der betroffene Tänzer/ die betroffene Tänzerin vom Wertungsgericht auf den letzten Platz zu setzen ist und ein Aufstieg in eine höhere Klasse auf keinen Fall möglich ist. Diese Regelung gilt ebenfalls für eine komplette, betroffene Gruppe von Tänzern (also für alle Duos, alle Gruppen, alle Formationen und alle Ceílís), auch wenn nur ein Tänzer/eine Tänzerin gegen Punkt 8 verstößt. 9. Startgebühren Mitglieder von IDG: Solo EUR 5,- je Start Duo EUR 5,- je Start und Person Gruppen EUR 5,- je Start und Person Formationen EUR 5,- je Start und Person Ceílí EUR 5,- je Start und Person Tänzer, die nicht Mitglied bei IDG sind zahlen jeweils EUR 6,-. Für Vielstarter beträgt das Limit EUR 35,- je Tänzer für IDG - Mitglieder bzw. EUR 42,- je Tänzer für Nicht-Mitglieder (entspricht jeweils sieben Starts). 10. Altersklassen Wichtig Neu! U = Unter schließt das genannte Alter aus! Bsp: U16 geht bis einschließlich 15 Jahre Solo: U 8 U 12 U 16 U 20 U 25 U 35 U40 Ü40 Duo, Gruppen, Formationen & Ceílí: U12 U17 U35 Ü35 IDG behält sich vor, je nach Zahl der gemeldeten Teilnehmer benachbarte Altersgruppen zusammen zu legen, Altersgruppen zu unterteilen bzw. Altersgrenzen zwischen den Altersklassen zu verschieben. Es gilt das Alter, das der Tänzer am 1. Januar des jeweiligen Wettkampfjahres erreicht hat. Das Durchschnittsalter eines Duos bestimmt die Altersklasse, in der das Duo startet. Bei den Gruppen, Formationen, und Ceílís muss die Mehrheit der Tänzer der gemeldeten Altersklasse angehören. 11. Startkategorien 1.) Solo Softshoe: Light Reel / Light Jig / Slip Jig / Single Jig 2.) Solo Hardshoe: Treble Jig / Hornpipe / Treble Reel 3.) Solo Set (traditional & modern) 4.) Trophy Dance Da uns am Herzen liegt, dass die traditionellen Tänze in ihrer Gesamtlänge historisch erhalten bleiben, wird in jedem Jahr ein Tanz in voller Länge als „Trophy Dance“ Kategorie angeboten. - 2010 Black Bird (Lead up, Set, 2nd Step, 2nd Set, Finishing Step)
- 2011 Slip Jig (Leadaround/Sidestep, 3 Steps, Leadaround/Sidestep, Finishing Step)
- 2012 Garden of Daisies (Step, Set rechts und links)
- 2013 Hornpipe (Leadaround, 3 Steps, Leadaround, Finishing Step) in freier Levelwahl.
- 2014 Job of Journey Work (Step, Set, 2nd Step)
5.) Duo Softshoe Duo Hardshoe 6.) Gruppe Softshoe (3 – 7 Tänzer) Gruppe Hardshoe (3 – 7 Tänzer) 7.) Formation Softshoe (8 – 24 Tänzer) Formation Hardshoe (8 – 24 Tänzer) 8.) Ceílí ab 4 Tänzer 9.) Irish Show Dance ab 2Tänzer 10.) - Bei Duo, Gruppen und Formationen darf nicht gemischt mit Soft- und Hardshoes getanzt werden. Für gemischte Choreografien gibt es die Möglichkeit unter der neuen Kategorie Irish Show Dance zu starten.
- Tänzer dürfen in Team-Wettbewerben nicht mehrfach in der gleichen Kategorie starten, es sei denn, mindestens 2/3 des Teams besteht jeweils aus unterschiedlichen Tänzern. Diese 2/3-Regelung bedarf jedoch grundsätzlich der Rücksprache mit dem Veranstalter und Supervisor des Wettbewerbs.
- Duos, Gruppen und Formationen einer Tanzschule/Verein sollten während eines Wettbewerbes nicht mehrfach mit einer gleichen Choreographie an den Start gehen.
- Irish Show Dance: Alle Arten von Musik, Fußtechniken und Schuhen sind erlaubt. Sowohl der Bezug zum Irischen Tanz als auch der Anteil an irischen Tanzschritten muss zweifelsfrei und deutlich erkennbar sein.
- Alle Teams oder Tänzer, die nicht den Fußtechnik- und Musikanforderungen ihres jeweiligen Wettbewerbs folgen, können bestraft oder disqualifiziert werden. Die Wertungsrichter dieser Wettbewerbe werden auf die Anforderungen zu Steps und Musik aufmerksam gemacht, und das Komitee behält sich das Recht vor, die Wertungsrichter auf jeden Verstoß hinzuweisen, der ihnen entgangen sein könnte.
11a. Deutsche Meisterschaft Der Titel “ Deutscher Meister” wird für folgende Wettbewerbskategorien vergeben: 1.) Solo Softshoe Zugelassen sind alle Tänzer, die in den für den Meisterschafts-Wettbewerb gemeldeten Solotänzen mindestens Intermediate Level tanzen und dies bisher bei mindestens einem Solowettbewerb bereits getan haben – hierunter fällt auch die laufende Deutsche Meisterschaft. Wer bei der Deutschen Meisterschaft erstmals in einem Solowettbewerb startet, darf sich auch für den Meisterschafts-Wettbewerb melden. Getanzt werden je 2 Solos, die bereits bei der Startmeldung angegeben werden müssen. Jedes Solo muss 48 Takte haben. Getanzt wird zu Open Tempo. 2.) Solo Hardshoe Zugelassen sind alle Tänzer, die in den für den Meisterschafts-Wettbewerb gemeldeten Solotänzen mindestens Intermediate Level tanzen und dies bisher bei mindestens einem Solowettbewerb bereits getan haben – hierunter fällt auch die laufende Deutsche Meisterschaft. Wer bei der Deutschen Meisterschaft erstmals in einem Solowettbewerb startet, darf sich auch für den Meisterschafts-Wettbewerb melden. Getanzt werden je 2 Solos, die bereits bei der Startmeldung angegeben werden müssen. (Nicht Solo – Set!). Jedes Solo muss 48 Takte haben. Getanzt wird zu Open Tempo. 3.) Duo Softshoe 4.) Duo Hardshoe 5.) Gruppe Softshoe 6.) Gruppe Hardshoe 7.) Formation Softshoe 8.) Formation Hardshoe 9.) Ceili 10.) Irish Show Dance 11b. Feisanna Bei einem Feis sind alle Solokategorien vorgeschrieben. Die Ausschreibung der Kategorien 11a. 3.) – 10.) liegen im Ermessen des Veranstalters. Der Veranstalter kann in Absprache mit dem IDG-Supervisor eigene Wettbewerbskategorien ausschreiben, um sein Feis in besonderem Maße zu gestalten und unterhaltsamer zu machen. Ergänzende Wettbewerbe könnten sein: · 2-Hand (48 Takte) · 3-Hand (48 Takte) · 4-Hand (96 Takte) Anmerkung zu 2-Hand / 3-Hand / 4-Hand: Reels in Primary-Tempo (werden vom Veranstalter gestellt) getanzt wird in Softshoes Frei choreografierte Figure Dances für 2 / 3 / 4 Tänzer: traditionelle Fußtechniken und leichtes Schrittmaterial sollten Hauptbestandteil der Choreografie sein - Freestyle-Competion
16 Takte Dance Down the Line=1 Treble Reel Schritt jeweils Rechts und Links Moderne Steps, Arme, nicht traditionelle Kostüme sind erlaubt Treble Reel in Beginner - Tempo (wird vom Veranstalter gestellt) getanzt wird in Hardshoes · One-Two-Threes 16 Takte Light Reel in Beginner -Tempo (wird vom Veranstalter gestellt) getanzt wird in Softshoes 16 Threes oder Promenade Steps (2 x Lead around) zugelassen nur für Tänzer, die im Light Reel max. Beginner Level tanzen. In diesem Wettbewerb dürfen auch Tänzer starten, die jünger als 6 Jahre sind. 12. Tanz-Level Solo: Light Reel Beginner – Primary – Intermediate – Open Light Jig Beginner – Primary – Intermediate – Open Slip Jig Beginner – Primary – Intermediate – Open Single Jig Beginner – Primary – Intermediate – Open Treble Jig Beginner – Primary – Intermediate – Open Hornpipe Beginner – Primary – Intermediate – Open Treble Reel Beginner – Primary – Intermediate – Open Solo Set siehe Erläuterung der Level unter Punkt 13 12a. Beschreibung der Steps in den Beginner und Primary Levels Im Beginner Level sind folgende Schritte/Bewegungen erlaubt: - Three =Jump23
- Promenade Step =Skip23
- Hop Hüpfer ohne Gewichtsverlagerung
- Leap Hüpfer mit Gewichtsverlagerung
- Skip Hop vor oder Hop rück
- Seven jeglicher Art: up, down, jump, usw.
- Step einzelner Schritt mit Gewicht auf dem Fußballen, Richtung egal
- Stamp flacher Fuß mit Gewicht
- Stomp flacher Fuß ohne Gewicht
- Jump jeglicher Art: Jump , Switche , usw. Die Hauptsache ist, dass die Füße in der Luft schließen und gleichzeitig herunter kommen.
- Point = Toe Richtung egal, aber ohne Gewicht!
- Heel Step =Single Heel : vorne, mit Gewicht, nur eine Ferse
- Heel Dig vorne, ohne Gewicht
- Heel Drop fallen lassen der Ferse
- Kick the Heel nur wie in St. Patrick’s Day
- Tip Down = Flap
- Shuffle = Treble , Ralley
- Brush & Spank jeder Art
- Slide = Drag, egal welche Richtung
- Knee Up Knie hoch, Fuß unten, keine Mehrfachbewegungen/Battierungen
- Back Up Irische Beinführung über „hinten oben“, keine Mehrfachbewegungen/Battierungen
- Cut aller Art,
- Throw gestrecktes Bein, max. 90 Grad!
- Swing Knie hoch, mit Pendeln, cross & back
- Over = Jump-over, Leap
- Twist beide Füße belastet und am Boden, Rotationen der Beine zwischen turn out & turn in/parallel, kein (!) Charleston-Twist
- Wiggle in & out Rotationen wie bei Twist , nur vorwärts oder rückwärts “gelaufen” und damit Gewicht auf einem Fuß
Im Primary Level sind folgende Schritte/Bewegungen erlaubt: Alle Schritte und Bewegungen, die unter dem Level Beginner erlaubt sind und zusätzlich: - Front Click = Front Slice, ein Click im Sprung, keine Mehrfachbattierungen
- Through Click = Passing Click, keine Mehrfachbattierungen
- Front Drum
- Back Drum
- Rock
- Quarter Turn
- Quarter Swivel Turn
- Boxes aller Art = Quarter Box, Half Box und Full Box mit allen Drops und Clicks
- Cross Key
Für die Level Intermediate und Open gibt es keine Einschränkungen. 13. Allgemeines 1.) Aus Gesundheitsschutz- und Sicherheitsgründen sind alle Schritte auf den Zehenspitzen (z. B. Toe Stands) für alle Tänzer unter 12 Jahren sowie für alle Altersgruppen bis einschließlich U12 NICHT ERLAUBT 2.) Solo Sets: In der Startklasse „Solo Set“ wird immer getanzt: Step Rechts und Links , Set Rechts. Im Beginner Level sind 2 Traditional Sets erlaubt: „St. Patrick’s Day“ mit allen Schritten (Rocks, Front Drums, Kick The Heel), sowie „Jockey to the Fair“. Das gewählte Solo Set muss bei der Startmeldung angegeben werden. Im Primary Level sind die folgenden 6 Traditional Sets erlaubt: “St.Patrick’s Day”, “Black Bird”, “Garden of Daisies”, “Job of Journey Work”, “Jockey to the Fair” und “King of the Fairies”. Das gewählte Solo Set muss bei der Startmeldung angegeben werden. Ab dem Intermediate Level sind zusätzlich zu den 6 Traditional Sets alle modernen/freien Solo Sets erlaubt. Titel und Tempo müssen bei der Startmeldung angegeben werden. Die Musik stellt der Veranstalter. 3.) Ceílí Um eine "Marathonveranstaltung" zu vermeiden, gelten bei Céilí -Tänzen folgende Regeln: a) Es müssen von den Teilnehmern alle Figuren des gewählten Ceílí vorbereitet werden. Das Wertungsgericht entscheidet unmittelbar vor dem Start, welche der Figuren zu tanzen sind, damit alle Teilnehmer in etwa die gleiche „Menge“ zu tanzen haben. (Beispiel: Der zu tanzende Ablauf wäre z.B. Start, Body, Figur nach Maßgabe der Wertungsrichter). Es werden daher bei längeren Ceílís nicht alle Figuren durchgetanzt. b) Bei progressiven Ceílí-Tänzen, die nicht den Body/Figure-Ablauf haben, werden in der Regel zwei Durchgänge getanzt, maximal aber bis zu 3 Minuten (ggf. wird der zweite Durchlauf am Ende gekürzt). Auch hier wird wie unter Punkt (a) vom Wertungsgericht unmittelbar vor dem Start mitgeteilt, was zu tanzen ist. c) Mit dieser Regelung wird in jedem Fall eine Tanzdauer von etwa drei Minuten erreicht. Diese Dauer richtet sich nach der traditionellen Abfolge des gewählten Ceílí. Kleinere Differenzen in der Tanzlänge können aufgrund der „natürlichen“ Länge der einzelnen traditionellen Ceílí - Figuren ggf. trotz sorgfältiger Auswahl nicht ganz vermieden werden. d) Die zu tanzenden Ceílí-Figuren werden den entsprechenden Trainern der teilnehmenden Gruppen vom Wertungsgericht schriftlich bekannt gegeben. Hierbei werden - um Missverständnisse zu vermeiden – sämtliche zu tanzenden Figuren einzeln namentlich in richtiger Reihenfolge aufgelistet. e) Als Norm für die Ceílí-Tänze gelten folgende Schriftwerke: Whelan, Frank: „The Complete Guide to Irish Dance“. Belfast: Appletree, 2000 oder „Ar Rinci Foirne“, An Coimisiun Le Rinci Gaelacha, Westsidepress 2003. f) Wer mit traditionellen Ceílí - Tänzen starten will, die hier nicht beschrieben sind, muss die Herkunft des Ceílí, sowie die schriftliche Fixierung der traditionellen Abfolge bei der Anmeldung zur Deutschen Meisterschaft einreichen. Diese Meldung wird an die Wertungsrichter weitergeleitet. Sollte das IDG - Wertungsgericht der Meinung sein, dass es sich nicht um ein traditionelles Ceílí handelt, wird die betreffende Tanzschule, der Verein oder Gruppe vor der Deutschen Meisterschaft/Feis informiert und kann eine verbesserte Version einreichen. 14. Musik Geschwindigkeit: Das Tempo (in bpm) ist in etwa wie folgt: Beginner - Light Reel, Light Jig, Slip Jig, Single Jig 121
- Treble Jig 85
- Hornpipe 128
- Treble Reel 116
Primary - Light Reel, Slip Jig, Single Jig 116
- Light Jig 120
- Treble Jig 80 oder 73
- Hornpipe 120 oder 113
- Treble Reel 116
Intermediate/Open - Light Reel, Slip Jig, Single Jig 113
- Light Jig 116
- Treble Jig 73
- Hornpipe 113
- Treble Reel 113
Traditional Solo Sets - Jig-Timing 85
- Hornpipe-Timing 128
Bei Wettbewerben mit Live-Musikern können Abweichungen auftreten. Weder die entsprechen-den Musiker, der Ausrichter oder die IDG können hierfür verantwortlich gemacht werden! Gleiches gilt für kleinere Tempoabweichungen, die bei Musik von CD aus technischen Gründen auftreten können. Im Beginner Level muss zu Beginner-Tempo getanzt werden. Im Primary Level darf für die Tänze Treble Jig und Hornpipe von jedem Starter gewählt werden, ob zu Intermediate- oder Primary–Tempo getanzt wird. Dies ist bei der Startmeldung vorab anzugeben. Unterbleibt diese Angabe, wird zu Primary-Tempo getanzt. Alle Starter ab der Altersklassen Ü 40 dürfen im Primary Level für alle Solo Tänze (mit Ausnahme der Traditional Solo Sets) wählen, ob sie zu Primary- oder Intermediate-Tempo tanzen wollen. Dies ist ebenfalls vorab bei Startmeldung anzugeben. Unterbleibt diese Angabe, wird zu Primary-Tempo getanzt. 15. Takte/Zeiten Solo Softshoe 32 Takte Solo Hardshoe 32 Takte Deutscher Meister Solo Softshoe 2X48 Takte (auszuwählen aus 4 möglichen Solos) Deutscher Meister Solo Hardshoe 2X48 Takte (auszuwählen aus 3 möglichen Solos) Duo Softshoe 1:45 – 2:30 Duo Hardshoe 1:45 – 2:30 Gruppe Softshoe 2:30 Minuten – 3:00 Minuten Gruppe Hardshoe 2:30 Minuten – 3:00 Minuten Formation Softshoe 2:30 Minuten – 4:00 Minuten Formation Hardshoe 2:30 Minuten – 4:00 Minuten Irish Show Dance 2:30 Minuten – 5:00 Minuten 16. Startberechtigung / Qualifikation Die Lehrer / Trainer der Tanzschulen und die Tänzer melden ihre Tänzer, bzw. sich selbst für die Level Beginner – Primary – Intermediate. Für die dem Leistungsstand der Tänzer entsprechende Einteilung in diese Level bei der ersten Teilnahme an einem IDG-Wettbewerb sind die Lehrer / Trainer / Tänzer selbst verantwortlich. Die Wertungsrichter können nach dem Wettbewerb eine Empfehlung für die Einstufung einzelner Tänzer/Tänzerinnen aussprechen. Für jede weitere Teilnahme an Feis / Deutsche Meisterschaft IDG gilt der Level, der im 1. Feis / Deutsche Meisterschaft gemeldet wurde bzw. bei Höherqualifizierung, der im Wettbewerb erreichte Level. Entsprechende Listen werden nach dem Wettbewerb unter www.irish-dance-germany.de veröffentlicht. Tänzer, die im Level Open starten wollen, müssen sich immer dafür qualifizieren. 16 a. Wettbewerbsqualifikation Bei 1 – 4 Teilnehmern in einer Solo-Kategorie qualifiziert sich der erste Platz für den nächst höheren Level. bei 5 – 10 Teilnehmern in einer Solo-Kategorie qualifiziert sich der erste bis zweite Platz für den nächst höheren Level. ab 11 Teilnehmern in einer Solo-Kategorie qualifiziert sich der erste bis dritte Platz für den nächst höheren Level. Die Qualifikation für den nächst höheren Level erfolgt entweder durch das Erreichen einer Platzierung, wie oben angeben, bei einem Wettbewerb der IDG oder durch Aufstieg in einen höheren Level bei einem Wettbewerb einer anderen Irish-Dance-Organisation. Der jeweilige Starter muss allerdings nachvollziehbar und verlässlich nachweisen, dass er/sie sich bereits bei einer anderen Irish-Dance-Organisation für den gemeldeten Level qualifiziert hat und starten darf. Dies kann z. B. durch Urkunden erfolgen; es reicht aber auch die Vorlage einer veröffentlichten Ergebnisliste mit namentlicher Führung aus. Sofern es für die Startkategorie „Treble Reel“ in anderen Irish-Dance-Organisationen keinen Level gibt, besteht hier die Möglichkeit sich nach IDG Regeln erstmalig einzustufen bzw. in weiteren IDG-Wettbewerben entsprechend aufzusteigen. Sofern es für die Startkategorien „Light Jig“ und „Single Jig“ in anderen Irish-Dance-Organisationen keinen Open Level, sondern nur „Retirement“ gibt, gilt in diesen Fällen das Erreichen des „Retired-Status“ ebenfalls als die Qualifikation für den Open Level bei IDG. 17. IDG - Wertungssystem 1.) Folgende Bewertungskriterien gehen bei den Solo-Wettbewerben mit je 25% in die Wertung ein: - Zeit und rhythmische Präzision (Time and Rhythm) = musikalische Ausführung
- Haltung (Carriage) = Körperhaltung und Ausdruck
- Ausführung (Execution) = tänzerische Ausführung
- Gesamteindruck (General Effect) = Persönlicher Gesamteindruck des Wertungsrichters
2.) Folgende Bewertungskriterien gehen bei den Team-Wettbewerben mit je 20% in die Wertung ein: - Zeit und rhythmische Präzision (Time and Rhythm) = musikalische Ausführung
- Haltung (Carriage) =Körperhaltung und Ausdruck
- Ausführung (Execution) = tänzerische Ausführung
- Gesamteindruck (General Effect) = Persönlicher Gesamteindruck des Wertungsrichters
- Choreografie (Choreography) = Kreativität & Ausführung der räumlichen & optischen Gestaltung
3.) Die Solos werden von mindestens einem Wertungsrichter bewertet. Duos und Meisterschaftssolos werden von mindestens 2 Wertungsrichtern gewertet. Bei Gruppen und Formationen werten mindestens drei Wertungsrichter. Bei allen Wettbewerben, bei denen mehr als ein Wertungsrichter zum Einsatz kommt, wird die endgültige Rangfolge der Starter (Solotänzer oder Team) mit Hilfe eines Score-Sheets ermittelt. Jeder Starter erhält von jedem Wertungsrichter eine eindeutige Platzierung (ohne Tie!), die mittels dieses Score-Sheets in eine Punktzahl umgewandelt wird (z. B. für einen ersten Platz 100 Punkte). Über die Gesamtpunktzahl wird somit die endgültige Rangfolge ermittelt, wobei der Starter mit den meisten Punkten die höchste Platzierung erhält. Bei gleicher Punktzahl teilen sich die Teilnehmer die jeweilige Position. 18. Unterbrechung durch die Wertungsrichter Die Wertungsrichter können einen Tanz unterbrechen, wenn sich Kostümteile gelöst haben und eine Gefährdung der Tänzer dadurch zu befürchten ist. Aufgehende Schnürsenkel führen aufgrund der Gefährdung für den Tänzer oder Mittänzer zur sofortigen Unterbrechung des Tanzes und zum Neustart. Wer ausrutscht oder gestoßen wird, kann im Einzelfall nach Ermessen des Wertungsgerichts erneut starten. 19. Veröffentlichung der Ergebnisse Die Wettbewerbsergebnisse, werden auf www.irish-dance-germany.de veröffentlicht. Vollständige Ergebnislisten der eigenen Schule/Verein/Tänzer mit Bemerkungen der Wertungsrichter, so vorhanden, werden den Teilnehmern nach der Veranstaltung per email zugeschickt. 20. Siegerehrungen Die Siegerehrungen finden in einem festlichen Rahmen am Ort der Wettbewerbe statt. IDG und der Veranstalter entscheiden über den Zeitpunkt der Zeremonie und geben ihn in einem Zeitplan bekannt. Bruchsal / Kempten / Wiesbaden / Wuppertal, den 31. Mai 2010
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